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News von Dominik Diener

Was beeinflusst die Trocknung von Estrich – und wie läuft sie ab?

Was beeinflusst die Trocknung von Estrich – und wie läuft sie ab? Was beeinflusst die Trocknung von Estrich – und wie läuft sie ab?

Ein normaler Estrich trocknet grob gesagt in zwei Phasen, die sich zeitlich überlappen.

Phase 1 – Das Bindemittel reagiert: Das Bindemittel (Zement oder Calciumsulfat/Gips) reagiert mit Wasser und erhärtet. Das geschieht über eine chemische Reaktion, bei der auch Wärme frei wird. Ein Teil des Wassers wird dabei fest im Estrich eingebunden und bleibt dauerhaft dort – das ist gewollt und kein Restfeuchteproblem. Für diese Reaktion wird nur eine bestimmte Wassermenge benötigt. Damit der Estrich sich überhaupt verarbeiten lässt, wird aber mehr Wasser zugegeben, als die Reaktion chemisch braucht. Dieser Überschuss muss später wieder heraus.

Phase 2 – Das Überschusswasser trocknet aus: Das überschüssige Wasser sitzt nun im Estrich. Damit der Belag später schadensfrei verlegt werden kann, muss es heraus – überwiegend durch Abgabe an die Umgebungsluft. Luft kann nur bis zu einem gewissen Grad Feuchtigkeit aufnehmen. Wie viel, hängt von der Temperatur und der bereits vorhandenen Sättigung ab: Je wärmer die Luft, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Zuvor muss die Feuchtigkeit aber erst durch den Estrich zur Oberfläche wandern. Die oberste Schicht trocknet schnell ab, danach muss das Wasser aus den tieferen Schichten nachwandern. Das braucht Zeit und lässt sich durch kontrolliertes Aufheizen (z. B. über die Fußbodenheizung nach Aufheizprotokoll) beschleunigen, weil höhere Temperaturen den Feuchtetransport antreiben. Belegreif ist der Estrich erst, wenn die Restfeuchte in allen Schichten – auch ganz unten – unter den materialabhängigen Grenzwert gesunken ist.

Genau hier setzt unsere kontinuierliche Feuchtemessung von Estrich Digital an: Sie zeigt den Trocknungsverlauf über die gesamte Tiefe, statt nur eine einzelne Stichprobe zu liefern.