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Aktuelles von Estrich Digital

Kampagnen, Erfahrungsberichte und Messe-Ankündigungen rund um die digitale Estrich-Feuchtemessung.

News 16.06.2026 von Dominik Diener #7

Welche Kosten entstehen bei einer CM-Messung?

In einer Zeit, in der man immer mehr zu tun hat, mehr Verantwortung trägt und kaum noch Luft zum Durchatmen bleibt, kommt bei den Handwerkern, die den Boden belegen, noch eine Aufgabe hinzu: die Messung und die damit verbundene Freigabe des Estrichs.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Der Auftrag wird vergeben: In einem Neubau soll der Boden gespachtelt und anschließend Parkett verlegt werden. Anruf vom Bauleiter: „Wir haben den Estrich gestern verlegt, 6 cm hoch, Zementestrich ohne Trocknungsbeschleuniger." Als Faustregel dauert es bei diesem Aufbau rund sieben Wochen bis zur Belegreife.

Der Bodenleger plant die Baustelle für Ende der siebten Woche ein. Vier Mann sind für die Montage eingeplant, die Spachtelmasse ist bestellt und wird vom Großhändler geliefert. Auch das Parkett wurde zum Akklimatisieren bereits angeliefert.

Was dem Bodenleger aber niemand gesagt hat: Der Bauherr, der für das Lüften verantwortlich war, war drei Wochen krank und konnte niemanden organisieren, der vor Ort lüftet. Der Estrich ist deshalb längst nicht so weit, wie es der Erfahrungswert vermuten lässt. Genau hier liegt das Problem: Die Trocknung hängt von Faktoren ab, die der Bodenleger gar nicht in der Hand hat.

Fall 1 – der „Idealfall":

Der Bodenleger macht vor Baustellenbeginn eine CM-Messung und plant dann. Das erschwert die Planung erheblich: eine zusätzliche Hin- und Rückfahrt, Lohnkosten für die Fahrt, Lohnkosten für die Messung – und ein paar Wochen später dasselbe noch einmal. Da kommen schnell ein paar hundert Euro zusammen. Hinzu kommt: Eine einzelne Messung zeigt nur den Zustand an genau diesem Tag. Ob der Estrich zum geplanten Termin belegreif ist, weiß man damit noch immer nicht sicher.

Fall 2 – der „schlechtere Fall":

Das Problem fällt erst auf, wenn alles vor Ort ist und zur Sicherheit gemessen wird. Nun stehen vier Mann bezahlt herum, An- und Abfahrtskosten fallen an, dazu Wartezeiten für die Organisation einer Ausweichbaustelle und Finanzierungskosten für das bereits bestellte Material. Und es besteht die Gefahr, dass das Material Schaden nimmt – Parkett zieht bekanntlich Feuchtigkeit und kann sich dadurch verformen (schüsseln). Hier geht es schnell in den vierstelligen Bereich.

Fall 3 – der „schlimmste Fall":

Es wird gar nicht gemessen. Vier Mann rücken an, verspachteln und verlegen den Boden. Der Oberbelag quillt auf und muss später aufwändig ausgetauscht werden. Die Kosten erreichen hier schnell mindestens die Höhe der eigentlichen Baustellenkosten. Wie lässt sich dieses Risiko minimieren? Mit der digitalen Fernabfrage von Estrich Digital. So sehen Sie den Trocknungsfortschritt jederzeit – ohne zusätzliche Fahrt, ohne Rätselraten, über die gesamte Tiefe des Estrichs.

Wie lässt sich dieses Risiko minimieren? Mit der digitalen Fernabfrage von Estrich Digital. So sehen Sie den Trocknungsfortschritt jederzeit – ohne zusätzliche Fahrt, ohne Rätselraten, über die gesamte Tiefe des Estrichs.

„Messen war gestern. Heute wird überwacht."

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News 15.06.2026 von Dominik Diener #6

Was beeinflusst die Trocknung von Estrich – und wie läuft sie ab?

Ein normaler Estrich trocknet grob gesagt in zwei Phasen, die sich zeitlich überlappen.

Phase 1 – Das Bindemittel reagiert: Das Bindemittel (Zement oder Calciumsulfat/Gips) reagiert mit Wasser und erhärtet. Das geschieht über eine chemische Reaktion, bei der auch Wärme frei wird. Ein Teil des Wassers wird dabei fest im Estrich eingebunden und bleibt dauerhaft dort – das ist gewollt und kein Restfeuchteproblem. Für diese Reaktion wird nur eine bestimmte Wassermenge benötigt. Damit der Estrich sich überhaupt verarbeiten lässt, wird aber mehr Wasser zugegeben, als die Reaktion chemisch braucht. Dieser Überschuss muss später wieder heraus.

Phase 2 – Das Überschusswasser trocknet aus: Das überschüssige Wasser sitzt nun im Estrich. Damit der Belag später schadensfrei verlegt werden kann, muss es heraus – überwiegend durch Abgabe an die Umgebungsluft. Luft kann nur bis zu einem gewissen Grad Feuchtigkeit aufnehmen. Wie viel, hängt von der Temperatur und der bereits vorhandenen Sättigung ab: Je wärmer die Luft, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Zuvor muss die Feuchtigkeit aber erst durch den Estrich zur Oberfläche wandern. Die oberste Schicht trocknet schnell ab, danach muss das Wasser aus den tieferen Schichten nachwandern. Das braucht Zeit und lässt sich durch kontrolliertes Aufheizen (z. B. über die Fußbodenheizung nach Aufheizprotokoll) beschleunigen, weil höhere Temperaturen den Feuchtetransport antreiben. Belegreif ist der Estrich erst, wenn die Restfeuchte in allen Schichten – auch ganz unten – unter den materialabhängigen Grenzwert gesunken ist.

Genau hier setzt unsere kontinuierliche Feuchtemessung von Estrich Digital an: Sie zeigt den Trocknungsverlauf über die gesamte Tiefe, statt nur eine einzelne Stichprobe zu liefern.

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News 20.05.2026 von Dominik Diener #5

Was ist der Unterschied zwischen Darr-, CM- und Kapazitiver Messung

Es gibt verschiedene Messsysteme auf dem Markt. Die gängisten und gleichzeitig auch zuverlässigsten Messmethoden sind die Darr-Messung und die CM-Messung.

Doch was ist das?

Bei der Darr-Messung wird eine Probe aus dem Boden entnommen und auf einer Feinwaage gewogen. Anschließend kommt die Probe für 24-48 Stunden in einen Darr-Ofen. Bei Zementestrich beträgt die Temperatur rund 105°C, bei Calciumsulfat/Anhydrit max. 40°C. Bei höheren Temperaturen wird das Kristallwasser ausgetrieben. Danach darf sich die Probe über einen definierten Zeitraum nur marginal verändern. Wenn dies konstant bleibt, ist die Probe trocken. Aus der Massendifferenz vor und nach der Trocknung lässt sich berechnen, wie viel Wasser – in Masse-% – ursprünglich in der Probe enthalten war.

Bei der CM-Messung geht alles etwas schneller. Es wird ebenfalls eine Probe aus dem Boden entnommen und in einen Druckbehälter gegeben in dem eine Carbid-Ampulle und 3-4 Stahlkugeln sind. Carbid reagiert ausschließlich mit dem freien Wasser; andere Bestandteile der Probe bleiben chemisch unverändert. Durch mehrfaches Schütteln über einen gewissen Zeitraum hinweg zerbricht die Ampulle und die Probe wird weiter zerkleinert. Dadurch reagiert das Carbid mit dem Wasser zu Acetylen-Gas, welches Druck in dem Behälter aufbaut, der sich über eine Skala ablesen und anschließend in Masse-% umrechnen lässt. Da bei der CM-Messung nur das freie Wasser ermittelt werden kann, spricht man hier von CM-%.

Bei der kapazitiven Messung geht man einen dritten Weg – sie misst das Wasser nicht direkt, sondern wie das Material auf ein schwaches elektrisches Signal reagiert (fachlich nennt man diese Materialeigenschaft mit der Dielektrizitätszahl). Der Sensor sendet im Inneren des Estrichs in regelmäßigen Abständen ein kleines elektrisches Signal aus und misst, wie das Material darauf antwortet. Wasser reagiert auf solche Signale rund zehnmal stärker als die festen Bestandteile Sand und Zement. Dadurch dominiert das Wasser die Messung, obwohl es im Vergleich zu den festen Anteilen nur einen kleinen Massenanteil ausmacht. Diese Eigenschaft macht man sich zunutze: Da sich Sand und Zement nach der Aushärtung praktisch nicht mehr verändern, ist Wasser der einzige Bestandteil, der sich mit der Zeit messbar bewegt. Über eine zuvor erstellte Kalibrierkurve lässt sich aus dem Messwert ableiten, wie viel Wasser noch im Material steckt – kontinuierlich und ohne dass eine Probe entnommen werden muss.

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News 12.05.2026 von Dominik Diener #4

Der Einbau - So einfach gehts

Messe, kürzen, einbauen

Ein Sensor für alle Estrich-Höhen? Das ist nicht so einfach möglich. Wir haben deswegen den Sensor so konstruiert, dass dieser auf der Baustelle gekürzt werden kann.

  1. Höhe des Estrichs bestimmen
  2. Sensor inkl. 5mm Zugabe mit handelsüblicher Säge kürzen
  3. Sendeeinheit einstecken
  4. Antennendeckel drauf - dieser dient auch als Schutz der Elektronik
  5. Mit oder ohne Montageplatte im Boden befestigen
  6. Nach dem abziehen den Stolperschutz drauf oder warten bis das erste mal gelüftet wird

So ist gewährleistet, dass die Arbeiten von einem Gewerk übernommen werden können. Das Zuschneiden erfolgt in weniger als einer Minute.

Auf dem Foto links sieht man den Sensor mit dem Antennen-Deckel. Das Messrohr kann von 120 bis 40mm gekürzt werden. Rechts der Stolperschutz der nur aufgeklipst wird und dann wie auf dem Foto flächenbündig auf dem Boden ist.

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Messe 06.05.2026 von Dominik Diener #3

EPF 2026 – Wir sind dabei!

24.06. - 26.06.2026 in Feuchtwangen

Am 24.06.2026 ist es soweit:

Auf der EPF, der Fachmesse für den Fußbodenbau, präsentieren wir Ihnen unseren Sensor – live, zum Anfassen und in Aktion.

Doch wir zeigen mehr als nur die Hardware. An unserem Stand erleben Sie den kompletten Workflow aus einer Hand: vom Einbau des Sensors über die Anlage und Konfiguration in unserer Software bis hin zur Demontage und Wiederverwendung. Dabei demonstrieren wir Ihnen, wie einfach sich unsere Software einrichten und bedienen lässt – praxisnah und ohne Umwege.

Egal, ob Sie als Estrich-Leger, Generalunternehmer, Estrich-Hersteller oder Bauherr zu uns kommen – wir nehmen uns Zeit für Ihre Anforderungen und beantworten Ihre Fragen direkt vor Ort.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

Stand O.25 (im Außengelände)

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News 23.04.2026 von Dominik Diener #2

Die Lösung - Der Estrich Digital Sensor im Überblick

Ein Sensor - 8 Messkanäle - Echtzeitdaten direkt in Web und App

  • Kontinuirliche Feuchtemessung über den gesamten Trocknungszeitraum
  • 8 unabhängige Messkanäle pro Sensor
  • Übertragung per Mobilfunk - Europaweit dank LTE
  • Sendeeinheit Wiederverwendbar -> nachhaltig und kosteneffizient
  • Zum Patent angemeldet - Made in Germany

Kein Raten mehr, keine Unnötigen Fahrten. Nur präzise Daten. Immer abrufbar

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News 16.04.2026 von Dominik Diener #1

Das Problem – Warum herkömmliche Estrichmessung nicht mehr zeitgemäß ist

Wussten Sie, dass ein Bodenleger mindestens 1x zur Baustelle fährt um die Restfeuchte zu messen?

Das muss er um weiter zu arbeiten. Aber was den wenigsten vorher bekannt ist, dass es oftmals nicht bei einer Anfahrt bleibt.

Das bedeutet:

  • Hunderte bis tausende Kilometer unnötige Anfahrt pro Jahr
  • Verzögerte Bauzeitpläne
  • Steigende Kosten für Betrieb und Kunden
  • Unnötiger CO2-Ausstoß
  • Überflüssige und zeitraubende Kommunikation mit dem Bauherren und Folgegewerken

Die herkömmliche CM-Messung ist eine Momentaufnahme – sie zeigt nur den Wert JETZT, aber nicht den Verlauf. Und dazu muss die Messung absolut akkurat durchgeführt werden.

Was, wenn es eine bessere Lösung gäbe? Mit den Sensoren von Estrich Digital sehen Sie ab dem ersten Tag wie der Estrich trocknet, wie das Lüften und Heizen Einfluss auf die Trocknung nimmt. Und das nicht Oberflächlich sondern auf mehreren Ebenen.

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